Wie Sie Wasserproben über lange Transportwege frisch halten

Das Problem

Beim Transport/Lagerung von Wasserproben mit einer Dauer von mehr als 8 h, steht neben der richtigen Kühlung die Frage nach der Reproduzierbarkeit der zu erwartenden Ergebnisse. Insbesondere bei den Härtebildnern besteht die Gefahr von Ausfällungen während des Transports/Lagerung und damit eine Verfälschung der Ergebnisse. Obwohl im Labor die Probe korrekt analysiert wird stimmt das Ergebnis oft nicht mit den tatsächlichen Bedingungen überein. Das kann zu Fehlentscheidungen hinsichtlich der richtigen Dosiereinstellung von Härtebildern führen und damit zu Ablagerungen in technischen Anlagen oder Rohrleitungen. Die Folge sind technische oder hygienisch unerwünschte Zustände.

Die Lösung

Durch das bloße Einlegen eines dünnen Streifens einer MOL®LIK-Folie in die Probenflasche wird die Gefahr der Ausfällung signifikant minimiert. In hunderten von Einsatzfällen wurde dieser Effekt nachgewiesen und so Kunden vor möglichen Fehlinterpretationen durch nicht korrekte Ergebnisse bewahrt. Der Folienstreifen kann mehrfach verwendet werden. Eine Reinigung mit Zitronensäure oder Salzsäure und anschließendes Abspülen mit destilliertem Wasser sowie Trocknen bei 120 °C sorgt für eine vollständige Regenerierung der Folie.

Zur Reinigung der Probeflasche kann die Folie einfach herausgenommen und später wieder hinzugefügt werden.

Beim Transport der Wasserprobe mit MOL®LIK-Folie ist im Durchschnitt

  • Calciumgehalt um 3 % höher,
  • die Kalkbilanz um 6 % höher und
  • die Trübung 26 % geringer

gegenüber dem Transport der Wasserprobe ohne MOL®LIK-Folie.